Andacht zum Monatsspruch Oktober

„Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“

Lukas 15, 10 (LB)

Liebe Gemeindebriefleser/innen,

die Gleichnisse von Jesus aus Lukas 15 sind vielen gut bekannt: Das verlorene Schaf, der verlorene Groschen, der verlorene Sohn. Und immer wieder geht es dabei um ein faszinierendes Thema: Gott ist auf der Suche nach seinen Menschen! Mit vollem Einsatz! Voller Erbarmen! Und jedes Mal ist die Freude am Ende riesig: das Schaf ist gerettet, der Groschen ist gefunden, der Sohn ist nach Hause zurückgekehrt!

So riesig freut sich der ganze Himmel, wenn Menschen aufhören, ohne Gott oder gegen Gott zu leben, und stattdessen anfangen, mit ihm und für ihn zu leben! Der Himmel Gottes ist ja unsichtbar um uns herum und auch die Engel nehmen Anteil an unserem Leben, auch wenn der Himmel zu der unsichtbaren Wirklichkeit gehört, die wir kaum wahrnehmen können. Aber da kommt Freude auf im Himmel, wenn Menschen begreifen, dass ihr Leben tatsächlich eine Wende nehmen kann, ja von vorne beginnen kann durch das Vertrauen zu Jesus Christus, dem auferstandenen Gekreuzigten, dem gegenwärtigen Herrn. Suchen und finden: Gott sucht und findet! Suchen und gefunden werden: Menschen fragen nach Gott und werden davon überrascht, dass er schon längst auf dem Weg zu ihnen ist!

Darum beten wir besonders in diesen Monaten September und Oktober, wenn wir durch den „Lobpreis-Konzertabend“ am 16. September, die „Gottesdienste spezial“ (17. & 24. September / 8. & 15. Oktober), das „Frühstück für Sie und Ihn“ (14. Oktober) und mit unserer Mitwirkung am Sindelfinger Kirchentag (29. September - 1. Oktober) dazu beitragen, dass Menschen erfahren können, dass Gott tatsächlich nach ihnen sucht und sich gerne von ihnen finden lässt.

Das wird geschehen, wenn wir die Handzettel, die im Foyer bereitliegen, tatsächlich zum Anlass nehmen, um mit unseren Freunden und Bekannten ins
Gespräch zu kommen über das, was unser Leben hier und ewig trägt. Wie viel Freude können wir auslösen, im Himmel und bei uns, wenn wir offen und mutig einladen zu dem, der sucht und findet. Umdenken und Umkehren ist eine befreiende und fröhliche Sache, weil alle dabei gewinnen – im Himmel und wir hier. Daran hat sich auch im 21. Jahrhundert nichts geändert.

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut. Lukas 15,10 (LB)

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir im September und Oktober besonders viel Freude im Himmel und bei uns erleben könnten? Dafür bete ich. Dafür beten wir. Und laden ein.

Ihr/Euer

Steffen Kahl, Pastor der Friedenskirche Sindelfingen